Börsengang dämpft Stimmung: DAX gibt nach Rekord nach
Nach einem vorherigen Rekordhoch verzeichnen deutsche Aktien zum Wochenstart Verluste. Inflationssorgen und Zinsdiskussionen belasten das Handelsgeschehen.
Am deutschen Aktienmarkt hat sich zum Wochenbeginn eine spürbare Zurückhaltung unter Investoren breitgemacht. Der deutsche Leitindex DAX verzeichnete im frühen Handel am Montag einen Rückschlag von rund 0,6 Prozent und notierte bei etwa 26.410 Punkten. Erst am vergangenen Freitag hatte das Börsenbarometer mit 26.618 Zählern ein neues Rekordhoch markiert und den Handel schließlich bei rund 26.569 Punkten beendet. Das bisherige Jahresplus beläuft sich damit auf etwa acht Prozent.
Auslöser für die dämpfende Stimmung sind vor allem geldpolitische Signale aus den Vereinigten Staaten. Äußerungen von US-Notenbankvertretern bezüglich einer konsequenten Bekämpfung der dortigen Inflation schüren bei Marktteilnehmern die Erwartung steigender Leitzinsen. Da höhere Zinsen traditionell festverzinsliche Anlagen für Investoren attraktiver gestalten, geraten Aktienkurse zunehmend unter Druck. Zudem sorgen geopolitische Spannungen für Unsicherheit an den internationalen Märkten. Jüngste militärische Aktivitäten im Nahen Osten treiben die Ölpreise nach oben, was in der Folge auch die heimischen Verbraucher vor höhere Energiekosten stellt und Inflationsrisiken verstärkt.