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Wirtschaft & Termine · 11. September 2026 · 09:01 Uhr · KI-recherchiert · redaktionell geprüft

Europäische Zentralbank hebt Einlagenzins an

Die Europäische Notenbank reagiert mit einer Zinsanhebung auf anhaltend hohe Teuerungsraten im Euroraum. EZB-Präsidentin Christine Lagarde skizziert zudem den Zeitplan für den digitalen Euro.

Verantwortlich für den Inhalt: AL (vollständige Angaben im Impressum)
Atemberaubender Blick auf die Frankfurter Skyline und das EZB-Gebäude bei Sonnenuntergang, das sich im Main spiegelt.
Bild: Volker Morr · Pexels License

Die Europäische Zentralbank hat den für Banken und Sparer relevanten Einlagenzins auf 2,5 Prozent angehoben. EZB-Präsidentin Christine Lagarde begründete diesen Schritt mit dem starken Anstieg der Verbraucherpreise im Euroraum, der unter anderem durch gestiegene Ölpreise infolge des Iran-Krieges ausgelöst wurde. Die Teuerungsrate lag im August bei 3,3 Prozent und verfehlte damit das mittelfristige Inflationsziel der Notenbank von 2,0 Prozent deutlich.

Aktuellen Prognosen zufolge wird die Teuerung vor einem weiteren Anstieg stehen, bevor eine Entspannung einsetzt. Für das laufende Jahr rechnet die Notenbank mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 3,0 Prozent. Auch in den Jahren 2027 und 2028 soll der Zielwert von 2,0 Prozent mit prognostizierten Werten von beziehungsweise 2,5 und 2,1 Prozent verfehlt werden.

Neben der Geldpolitik treibt die europäische Finanzbehörde die Entwicklung eines digitalen Euro voran, um den veränderten Zahlungsanforderungen durch den Onlinehandel gerecht zu werden. Das digitale Zentralbankgeld soll bestehendes Bargeld ergänzen und ab dem Jahr 2029 als europäische Alternative zu marktdominierenden US-amerikanischen Zahlungsdienstleistern wie Mastercard, Visa und Paypal dienen.

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