Halle bleibt teuerstes Pflaster für Baugrundstücke im Land
Das Statistische Landesamt hat neue Daten zum Grundstücksmarkt veröffentlicht. Demnach zieht der Wert von Bauland in Sachsen-Anhalt weiter an, wobei die Saalestadt an der Spitze liegt.
Wer in Sachsen-Anhalt ein unbebautes Grundstück erwerben möchte, muss dafür im landesweiten Durchschnitt tiefer in die Tasche greifen als in den Vorjahren. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes kletterte der Wert für Bauland im Verlauf des Jahres auf durchschnittlich 36,75 Euro je Quadratmeter.
Im gesamten Bundesland wurden im zurückliegenden Zeitraum rund 1.530 unbebaute Grundstücke veräußert. Die Gesamtfläche dieser Transaktionen belief sich auf etwa 6,5 Millionen Quadratmeter, was einem Gesamtvolumen von mehr als 238 Millionen Euro entspricht. Innerhalb dieser regionalen Statistik behauptet Halle (Saale) weiterhin seine Position als teuerstes Pflaster für Bauwillige und Investoren.
Die konkreten Marktanteile und die Verteilung der Transaktionen machen deutlich, dass die Nachfrage nach Bauland in den urbanen Zentren des Landes auf ein begrenztes Angebot trifft. Während im Landesdurchschnitt moderate Preise aufgerufen werden, spüren Bauherren in der Saalestadt die anhaltend hohen Bodenwerte deutlich. Experten führen diese Entwicklung auf die begrenzte Verfügbarkeit von Bauland im Stadtgebiet sowie die stabile Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeimmobilien zurück.