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Handel & Handwerk · 01. November 2026 · 06:01 Uhr · KI-recherchiert · redaktionell geprüft

Handwerkskammer Halle verzeichnet stabile Ausbildungszahlen

Der Realschulabschluss bleibt im südlichen Sachsen-Anhalt das wichtigste Sprungbrett für den Start in eine handwerkliche Berufsausbildung.

Verantwortlich für den Inhalt: AL (vollständige Angaben im Impressum)
Erfahrener Handwerker weist einen jungen Lehrling in einer Industriewerkstatt an.
Bild: Andrea Piacquadio · Pexels License

Im südlichen Sachsen-Anhalt haben bis zum Ende des Monats September insgesamt 1.327 Nachwuchskräfte eine berufliche Ausbildung im Handwerk aufgenommen. Dies geht aus aktuellen Erhebungen der Handwerkskammer Halle hervor. Dabei dominiert der Realschulabschluss als häufigste schulische Voraussetzung unter den Auszubildenden.

Statistisch betrachtet entfällt mit rund 57,8 Prozent knapp mehr als die Hälfte aller neu begonnenen Lehrverhältnisse auf Absolventen mit diesem Bildungsabschluss. Den zweitgrößten Anteil machen Jugendliche mit einem Hauptschulabschluss aus, die etwa 23,8 Prozent der Anfänger repräsentieren. Bei der Betrachtung nach Geschlechtern zeigen sich zudem Unterschiede hinsichtlich der Hochschulreife: Unter den weiblichen Auszubildenden verfügen 16,5 Prozent über das Abitur, während dieser Wert bei den männlichen Berufstartern bei rund 9,7 Prozent liegt.

Angesichts dieser Verteilung pocht Thomas Keindorf, der Präsident der Handwerkskammer Halle, auf strukturelle Verbesserungen im Bildungssystem. Zur Steigerung der Ausbildungsqualität und zur Bekämpfung des Fachkräftemangels fordert die Kammerführung eine optimierte materielle Ausstattung der Sekundarschulen, speziell innerhalb des Realschulzweigs. Aus Sicht der Wirtschaftsorganisation müssen die Lehranstalten die Grundlagen dafür legen, dass Betriebe auf gut vorbereitete Nachwuchskräfte zurückgreifen können.

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