Millionen-Förderung für nächste Exzellenz-Bewerbung der Uni Halle
Mit einer Finanzspritze von drei Millionen Euro vom Land treibt die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ihre Ambitionen in der Exzellenzstrategie voran.
In Halle (Saale) hat das Wissenschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt am Mittwoch, dem 19. August 2026, finanzielle Mittel in Höhe von drei Millionen Euro an die Martin-Luther-Universität bereitgestellt. Die Zuwendung dient als Vorbereitung für die kommende Ausschreibungsrunde im Bund-Länder-Wettbewerb zur Exzellenzstrategie. Die Hochschule beabsichtigt damit, wettbewerbsfähige Forschungsanträge auszuarbeiten und vielversprechende Vorhaben zu priorisieren.
### Universitätsinterne Projektauswahl
Um die zur Verfügung stehenden Finanzmittel zielgerichtet einzusetzen, ruft die Universitätsleitung interne Forschergruppen dazu auf, Konzeptpapiere einzureichen. Eine institutionsinterne Kommission soll anschließend die aussichtsreichsten Initiativen filtern. Die Hochschule strebt an, an den vorangegangenen Erfolg aus dem Sommer 2025 anzuknüpfen, als die Etablierung des Forschungszentrums für chirale Elektronik als Exzellenzcluster gelang. Dieses Großvorhaben wird seit Jahresbeginn 2026 über eine Laufzeit von sieben Jahren mit einer Summe von bis zu 64,5 Millionen Euro unterstützt.
Parallel zur Förderbekanntgabe vollzog das Ministerium personelle Weichenstellungen an der Universitätsspitze. Die Rektorin und Statistikerin trat im Rahmen des Termins offiziell ihre zweite Amtsperiode an, nachdem der Senat der Hochschule sie zuvor bestätigt hatte. Die neue Amtszeit beginnt offiziell im September 2026.