Neue Kampagne rückt internationale Fachkräfte im Gesundheitswesen in den Fokus
Mit der Initiative „Menschen. Nicht Herkunft.“ machen Kliniken und Praxen in Halle auf die unverzichtbare Arbeit von ausländischen Ärzten und Pflegekräften aufmerksam.
In Halle (Saale) und im gesamten Bundesland ist am Dienstag die landesweite Initiative „Menschen. Nicht Herkunft.“ angelaufen. Ziel des Projektes ist es, die gesellschaftliche und medizinische Bedeutung von internationalen Gesundheitsfachkräften stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Getragen wird die Kampagne gemeinsam vom Studio Neue Museen sowie zahlreichen medizinischen Einrichtungen, darunter auch das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle.
Im Fokus stehen Ärztinnen, Ärzte sowie Pflegekräfte mit einer Einwanderungsgeschichte. Die Initiatoren wollen auf diese Weise den alltäglichen Beitrag dieser Beschäftigten für die stabile Patientenversorgung sichtbarer machen und das öffentliche Bewusstsein schärfen. Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels im medizinischen Bereich soll die Aktion zugleich ein Zeichen für Vielfalt, Integration und gegenseitige Wertschätzung im Arbeitsalltag setzen. Die Kampagne wird in den kommenden Wochen in verschiedenen Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen präsent sein.