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Unternehmen & Industrie · 01. September 2026 · 09:01 Uhr · KI-recherchiert · redaktionell geprüft

Rheinmetall positioniert sich für US-Großauftrag

Der Düsseldorfer Rüstungskonzern treibt seine Expansion im US-Markt voran und liefert erste Prototypen für ein milliardenschweres Panzerprojekt aus.

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Ein minimalistisches Foto von modernen Hochhauswohnungen mit blauem Himmel und einer kräftigen gelben Wand.
Bild: Marcus Lenk · Pexels License

In Düsseldorf ansässige Rüstungskonzern Rheinmetall verstärkt seine Präsenz auf dem nordamerikanischen Markt. Am Dienstag gab das Unternehmen bekannt, dass die amerikanische Tochtergesellschaft den ersten Prototypen des Kettenfahrzeugs Lynx XM30 an die Streitkräfte der Vereinigten Staaten übergeben hat. Im Rahmen des Vergabeverfahrens für den Ersatz des bisherigen Schützenpanzers M2 Bradley sollen in der kommenden Phase sieben weitere Einheiten folgen.

Das beteiligte Konsortium erhält damit die Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit des modernen Modells im Rahmen von Praxistests unter Beweis zu stellen. Da die Bundesregierung und insbesondere Auftraggeber in den USA großen Wert auf lokale Fertigungsstrukturen legen, verfügt Rheinmetall über eigene Produktionsstandorte in Nordamerika. Zudem kooperiert das Unternehmen vor Ort mit etablierten Rüstungsunternehmen wie Lockheed Martin.

Das gesamte Beschaffungsprogramm für den Bradley-Nachfolger umfasst nach früheren Schätzungen ein Volumen von über 45 Milliarden US-Dollar und könnte sich auf rund 4000 Einheiten erstrecken. Das Management verfolgt damit den Kurs, die Marktanteile im weltgrößten Rüstungsmarkt kontinuierlich auszubauen.

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