Sachsen-Anhalt verzeichnet deutlichen Zuwachs bei Rebflächen
Pünktlich zum Tag des Weißweins meldet das Statistische Landesamt einen beträchtlichen Anbauzuwachs für die Region innerhalb der vergangenen zehn Jahre.
Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt. Weinliebhaber im Land können sich auf langfristig steigende Ernteerträge einstellen. Wie das Statistische Landesamt mit Blick auf den landesweiten Tag des Weißweins bekannt gab, hat sich die für den Weinbau genutzte Fläche im Bundesland binnen eines Jahrzehnts merklich ausgedehnt. Zwischen 2015 und dem laufenden Jahr 2025 wuchs das Areal demnach von ehemals 668 Hektar auf nunmehr 756 Hektar an. Das entspricht einem prozentualen Zuwachs von rund 17,2 Prozent. Die Daten verdeutlichen den kontinuierlichen Aufwärtstrend des regionalen Weinbaus, der besonders durch weiße Rebsorten geprägt ist. Die genauen Gründe für die Flächenerweiterung, etwa vermehrte Neuanpflanzungen oder die Reaktivierung brachliegender Hanglagen, wurden in der Mitteilung der Behörde nicht näher beziffert. Die landwirtschaftlichen Betriebe in den hiesigen Anbaugebieten bauen damit ihre Präsenz weiter aus und reagieren auf die anhaltende Nachfrage nach regionalen Weinerzeugnissen.