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Wirtschaft & Termine · 24. September 2026 · 13:01 Uhr · KI-recherchiert · redaktionell geprüft

Wirtschaftswachstum im ersten Halbjahr in Sachsen-Anhalt

Die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt verzeichnet im ersten Halbjahr ein Plus von 0,6 Prozent. Vor allem das verarbeitende Gewerbe setzt positive Impulse für die Region.

Verantwortlich für den Inhalt: AL (vollständige Angaben im Impressum)
Ein malerisches Bauernhaus aus Holz in ländlicher Umgebung bei Sonnenuntergang.
Bild: Matthias Köhler · Pexels License
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Sachsen-Anhalt
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Sachsen
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Thüringen

Das Statistische Landesamt in Halle hat am Donnerstag aktuelle Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung vorgelegt. Demnach verzeichnete die regionale Wirtschaft im ersten Halbjahr ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 0,6 Prozent. Verantwortlich für diese Entwicklung sind vor allem das verarbeitende Gewerbe sowie der Kfz-Handel, während Bereiche wie das Baugewerbe, der Einzelhandel, Unternehmensdienstleistungen und das Gastgewerbe rückläufige Tendenzen aufwiesen.

### Regionale Einordnung und Brancheneinflüsse

Im bundesweiten Vergleich zeigt sich ein differenziertes Bild. Während in Sachsen und Thüringen die Wirtschaftsleistung in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres jeweils sank, stellt das Plus in Sachsen-Anhalt die erste Steigerung seit dem Jahr 2022 dar. Experten verweisen in diesem Zusammenhang auf die Branchenstruktur vor Ort. Insbesondere im südlichen Sachsen-Anhalt spielt die chemische Industrie eine zentrale Rolle, die von internationalen Marktverschiebungen und Produktionsausfällen bei ausländischen Wettbewerbern profitierte.

Führende Wirtschaftsforschungsinstitute, darunter das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), korrigierten unterdessen ihre gesamtdeutschen Prognosen für das laufende Jahr nach oben und erwarten einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,3 Prozent. Konjunkturelle Treiber sind dabei unter anderem die internationale Nachfrage sowie staatliche Ausgaben in den Bereichen Infrastruktur und Verteidigung. Gleichzeitig mahnen Ökonomen zur Vorsicht, da die konjunkturelle Erholung auf einem anfälligen Fundament stehe und durch Faktoren wie steigende Energiekosten belastet werden könne.

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