Börsenauftakt in Halle: DAX gibt im frühen Handel nach
Der deutsche Leitindex ist schwächer in den Handelstag gestartet. Anleger zeigen sich angesichts internationaler Unsicherheiten zurückhaltend.
Am Finanzmarkt in Halle und dem Saalekreis blicken Beobachter auf einen verhaltenen Start des deutschen Leitindex. Bei Handelsbeginn verzeichnete der DAX am heutigen Morgen einen Rückgang um 0,5 Prozent und startete bei 25.284 Punkten. Damit knüpft das Börsenbarometer nahtlos an die negativen Vortageswerte an, bei denen bereits ein Minus von 0,7 Prozent auf 25.410 Zähler verzeichnet wurde. Aktuell kämpft der Index um die wichtige Marke der 100-Tage-Linie.
Verantwortlich für die zurückhaltende Haltung der Investoren sind vor allem globale Risikofaktoren. Neben der ungelösten Situation am Ölmarkt, wo das Nordseeöl Brent trotz diplomatischer Bemühungen weiterhin über der Marke von 100 US-Dollar pro Barrel gehandelt wird, lasten auch geldpolitische Aussichten auf dem Markt. Höhere Anleiherenditen erhöhen die Finanzierungskosten für Unternehmen und machen festverzinsliche Wertpapiere als Anlageform attraktiver. Zudem richten sich die Blicke der Akteure auf die politischen Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und China, wo anstehende Entscheidungen zur Handelspolitik das Marktklima beeinflussen.