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Wirtschaft & Termine · 23. August 2026 · 17:01 Uhr · KI-recherchiert · redaktionell geprüft

Commerzbank-Übernahme: Weidmann fordert Verbleib des Bundes

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Commerzbank plädiert angesichts des fortgeschrittenen Einstiegs der Unicredit für einen Verbleib des Bundes im Aktionärskreis.

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Ein atemberaubender Blick auf Frankfurts Wolkenkratzer und die historische Kirche unter einem bewölkten Himmel.
Bild: Jose Joseph · Pexels License

In der aktuellen Debatte um die Zukunft der Commerzbank hat sich das Aufsichtsratsgremium gegen einen voreiligen Rückzug des Staates ausgesprochen. Angesichts des Vorhabens der italienischen Großbank Unicredit, ihre Stimmrechte weiter auszubauen, betonte der Kontrollratsvorsitzende Jens Weidmann im Laufe des Wochenendes die Notwendigkeit staatlicher Präsenz. Die italienischen Finanzakteure halten mittlerweile knapp die Hälfte der Anteile, womit die Eigenständigkeit des deutschen Geldhauses stark gefährdet erscheint.

Der Bund hält historisch bedingt aus der Rettungsphase der Jahre 2008 und 2009 ein Aktienpaket von rund 13 Prozent an der zweitgrößten privaten Bank der Bundesrepublik. Während in Regierungskreisen laut Medienberichten über eine Veräußerung dieser Anteile nachgedacht wird, plädiert die Führungsebene der Bank für einen Aufschub. Ein solcher Schritt sei mittelfristig zwar wünschens-, aber im gegenwärtigen Stadium der Übernahmebestrebungen kontraproduktiv, um die hiesigen Wirtschaftsinteressen zu wahren. Die Bundesregierung nimmt damit im weiteren Verlauf eine gewichtige Rolle ein, um Einfluss auf die strukturelle Entwicklung im Bankensektor zu nehmen.

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