Erneuter Antisemitismus-Vorfall an Kunsthochschule Burg Giebichenstein
Bei der Jahresausstellung der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle ist es erneut zu antisemitischen Vorfällen gekommen. Die Leitung erhält Rückenwind aus der Landespolitik.
In Halle (Saale) hat ein weiterer Vorfall von Antisemitismus an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein für scharfe Reaktionen gesorgt. Die traditionelle Jahresausstellung der Einrichtung wurde nach Angaben vom Wochenende erneut von Personen als Plattform für Verschwörungsmythen und offenen Judenhass missbraucht.
Konstantin Pott, der hochschulpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt, positionierte sich umgehend gegen diese Entwicklungen. Er stellte sich demonstrativ hinter die Hochschulleitung und betonte die Notwendigkeit eines entschlossenen Vorgehens gegen antisemitische Äußerungen und Ideologien auf dem Campus.
Bereits in der Vergangenheit war die Kunsthochschule wiederholt mit ähnlichen Vorfällen konfrontiert worden. Die Verantwortlichen stehen nun erneut in der Diskussion, geeignete Maßnahmen zur Aufarbeitung und zur künftigen Verhinderung solcher Vorfälle zu ergreifen. Die Hochschule selbst äußerte sich bislang noch nicht im Detail zu den aktuellen Vorkommnissen im Rahmen der Werkschau.