Fast eine Million Euro für die einstige Stasizentrale in Halle
Das frühere Überwachungszentrum in Halle wird mit Fördermitteln in Höhe von fast einer Million Euro zu einem Ort der Zivilgesellschaft umgebaut.
In Halle an der Saale erfährt das Gelände der ehemaligen Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit einen tiefgehenden Wandel. Wo in früheren Jahrzehnten staatliche Organe die Kontrolle über die Region ausübten und Akten über die lokale Wirtschaft anlegten, entsteht nun ein neuer Mittelpunkt für das bürgerschaftliche Engagement.
Für den weiteren Ausbau des sogenannten Gemeinschaftsamtes fließen knapp eine Million Euro an Fördermitteln in das Projekt. Die Verantwortlichen verfolgen das Ziel, das geschichtsträchtige Areal dauerhaft für die Stadtgesellschaft zu öffnen. Künftig sollen hier verschiedene Initiativen, Vereine und Bürgerinnen und Bürger zusammenkommen, um den Austausch zu stärken und gemeinwohlorientierte Vorhaben umzusetzen.
Mit der finanziellen Unterstützung wird ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur Verwirklichung des Konzeptes erreicht. Der Standort wandelt sich damit von einem Symbol der Unterdrückung zu einem offenen Haus für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Halle.