Halle ist das teuerste Pflaster für Bauland in Sachsen-Anhalt
Das Statistische Landesamt hat die Grundstücksverkäufe für das Jahr 2025 ausgewertet. Während der Landesdurchschnitt bei moderaten Preisen liegt, greifen Bauherren in Halle tief in die Tasche.
Wer im Jahr 2025 in Sachsen-Anhalt ein unbebautes Grundstück erwerben wollte, musste im landesweiten Durchschnitt 36,75 Euro je Quadratmeter bezahlen. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt bekannt gab, zeigt sich der hiesige Immobilienmarkt jedoch stark gespalten. Die Saalestadt Halle nimmt dabei eine absolute Spitzenposition ein und verlangt von Kaufinteressenten Beträge, die etwa zehnmal so hoch sind wie der genannte Durchschnittswert.
Statistiken zufolge wurden im Laufe des Jahres im gesamten Bundesland insgesamt 1530 Transaktionen für Grundstücke ohne Bebauung registriert. Dabei wechselten Flächen von knapp 6,5 Millionen Quadratmetern den Besitzer. Das Gesamtvolumen dieser Flächenverkäufe belief sich auf gut 238 Millionen Euro.
Im Vergleich zu ländlichen Regionen des Landes erweist sich die Saalestadt damit als extrem teures Pflaster. Während im Landesdurchschnitt vergleichsweise günstige Konditionen herrschen, verdeutlichen die Zahlen für Halle den anhaltenden Druck auf dem lokalen Immobilienmarkt und die stark gestiegene Nachfrage nach Bauland in urbanen Lagen.