Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit als Zukunftsaufgabe
Auf einer Konferenz in Langenhagen hat die Bundesregierung marktwirtschaftliche Ansätze für den Klimaschutz und die Stärkung der Wirtschaft betont.
In Niedersachsen hat die Bundesregierung jüngst ihre wirtschafts- und klimapolitische Ausrichtung für die kommenden Jahre skizziert. Auf einer Veranstaltung des Rats für nachhaltige Entwicklung im niedersächsischen Langenhagen betonte die politische Führung, dass ökologische Maßnahmen und ökonomisches Wachstum Hand in Hand gehen müssen. Ein vermeintlicher Widerspruch zwischen Klimaschutz und wirtschaftlicher Expansion wurde dabei als nicht zielführend zurückgewiesen.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Weiterentwicklung zukunftsfähiger Industriezweige. Der Markt für saubere Technologien verzeichnet nach Regierungsangaben seit anderthalb Jahrzehnten kontinuierliche Zuwächse. Um diesen Trend zu festigen, setzt die Politik neben nationalen Investitionen in Zukunftstechnologien wie Biotechnologie und Künstliche Intelligenz auch auf europäische Instrumente. Der Handel mit Emissionsrechten soll dabei helfen, Treibhausgase zu verringern und gleichzeitig die heimische Industrie im internationalen Wettbewerb zu schützen. Durch die Zulassung neuer Verfahren zur Kohlenstoffspeicherung und -nutzung will die Politik zusätzliche Rahmenbedingungen für emissionsärmere Produktionsprozesse schaffen.