Weltmarktführer trotzen globalen Krisen
Trotz internationaler Handelskonflikte und hoher Energiekosten verzeichnen spezialisierte Industrieunternehmen Zuwächse und setzen auf Innovationen.
In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten belegen international ausgerichtete Spezialbetriebe, dass stetiges Wachstum trotz widriger Rahmenbedingungen realisierbar ist. Ein prominent gewordenes Beispiel aus Oberbayern zeigt, wie ein auf Industrieklebstoffe spezialisiertes Unternehmen seine Marktposition durch kontinuierliche Weiterentwicklung festigt. Trotz hoher Exportanteile in einem volatilen Marktumfeld mit Zöllen und Lieferkettenproblemen verzeichnete der Betrieb zuletzt deutliche Umsatzsteigerungen.
Die Basis für diesen Erfolg bildet nach Unternehmensangaben eine konsequente Fokussierung auf Forschung und Entwicklung. Ein erheblicher Teil der Umsätze fließt in die Erarbeitung neuer Verfahren und Produkte. Rund ein Sechstel der Beschäftigten arbeitet in diesem Bereich an der Optimierung von Fertigungsprozessen und Anwendungen für Branchen wie die Elektronik- und Automobilindustrie. Durch den kontinuierlichen Start neuer Produktgenerationen soll der technologische Vorsprung gegenüber Wettbewerbern gehalten werden.
Um den Herausforderungen internationaler Märkte zu begegnen, setzt die Unternehmensführung auf eine globale Ausrichtung bei Beschaffung, Vertrieb und Produktion. Neben dem Ausbau der heimischen Labore und Betriebsstätten ist unter anderem die Errichtung einer neuen Fabrik im Ausland geplant, um den asiatischen Raum gezielt zu bedienen. Eine breite Diversifikation über verschiedene Branchen und Regionen hinweg soll zudem geschäftliche Abhängigkeiten reduzieren und die unternehmerische Resilienz stärken.